




Über uns
Hallo, wir sind Caren und Rena – Rena und Caren.
Zwei Frauen, Mütter von Töchtern und seit vielen Jahren Freundinnen.
Caren ist Diplom-Sozialpädagogin und systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin. Sie führt eine Online-Praxis für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.Hier erfahrt ihr mehr:
caren-palmen.de.
Rena ist Künstlerin und entwirft die Motive.
Unter dem Synonym Scwoh arbeitet sie im Bereich StreetArt & Contemporary Art. Instagram: @scwoh_art
Gemeinsam haben wir uns intensiv mit dem Thema Catcalling beschäftigt und dabei den Wunsch gespürt, aktiv etwas dagegen zu tun.
Info
Social Media
#stopcatcalling
Art meets Statement
Unsere Bilder sind laut, unbequem und manchmal provokant. Genau das sollen sie sein. Sie bringen Wut, Selbstbestimmung und Widerstand zum Ausdruck – Gefühle, für die im Alltag oft wenig Raum bleibt.
Unter dem Künstlernamen SCWOH entwirft Rena die Motive der Kampagne. Ihre Kunst setzt der unerwünschten Bewertung von außen eine eigene Haltung entgegen: Ich bestimme über mich. Meine Grenzen zählen.
Die Bilder sollen Blicke auf sich ziehen, Gespräche auslösen und Catcalling sichtbar machen. Dabei muss niemand laut oder schlagfertig sein, um sich gegen Belästigung zu positionieren. Unsere Motive tragen das Statement auch für diejenigen nach außen, denen im entscheidenden Moment die Worte fehlen.
Was ist CatCalling?
Pfeifen, Rufe, Hupen, Kussgeräusche, sexuelle Anspielungen, Aufforderungen, anstarren oder hinterher gaffen. Bei Catcalling geht es nicht um Komplimente, sondern um Macht!
BELÄSTIGUNG
Catcalling zu Deutsch „Katzenrufen“ ist eine Form verbaler und nonverbaler Belästigung auf der Straße bzw. im öffentlichen Raum. Dazu gehören anzügliche Zurufe, Stöhnen, Pfeifen, Geräusche, bestimmte Gesten oder auch penetrantes Anstarren. Betroffen sind zwar grundsätzlich alle Menschen, doch am häufigsten sind es Frauen und weiblich gelesene Personen. Täter sind meist Männer.
95 %
Laut einer Umfrage aus Deutschland haben 95 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer schon Catcalling erlebt. Die Folgen sind belastend: Verärgerung, Unsicherheit, Angst, Stress, Scham und Ekel.

MACHTDEMONSTRATION
Viele ändern ihr Verhalten, gehen andere Wege, meiden bestimmte Orte oder ziehen sich anders an. Catcalling verdrängt Frauen aus öffentlichen Räumen und genau darin liegt die Machtdemonstration.
Du hast keine SCHULD
Viele machen ihre ersten CatCalling Erfahrungen als Jugendliche. Gerade junge Menschen sind besonders verletzlich, weil sie oft nicht verstehen, was genau passiert, und ihnen die Worte fehlen.
Dabei ist eines ganz klar: Die Verantwortung liegt niemals bei den Betroffenen. Es gibt kein Verhalten, keine Kleidung, keinen Ort, der Catcalling rechtfertigen könnte. Wichtig ist, das deutlich zu machen! Catcalling ist kein Kompliment, sondern Belästigung.
Was kannst du tun, wenn du gecatcallt wirst?
Lade Dir hier den Leitfaden herunter:
IGNORIEREN
Deine Sicherheit steht an erster Stelle! Wenn du dich entscheidest nicht zu reagieren versuche den Catcaller selbstbewusst und mit aufrechter Haltung zu ignorieren.
KLAR ANSPRECHEN
„Sie belästigen mich. Hören Sie auf damit!“ damit positioniert du dich und zeigst deutlich, was gerade passiert. Bleibe beim „Sie“, um klarzustellen, dass es keine private Beziehung zum Catcaller gibt.
KEINE ERLÄRUNG VERLANGEN
Fragen wie „Was ist Ihr Problem?“ oder “Was soll das?” laden den Catcaller zu einer Diskussion oder zu einem Gespräch ein.
UMFELD EINBEZIEHEN
Andere Menschen direkt ansprechen und um Hilfe bitten: “Sie da in dem blauen Pulli, helfen sie mir, ich werde belästigt!”
UNERWARTETE HANDLUNGEN
In manchen Situationen kann ein unerwartetes Verhalten wie lautes schreien den Catcaller irritieren und aus seinem Muster reißen.
BEI GEFAHR
Hilfe in Geschäften oder Cafés suchen, notfalls die Polizei rufen. Catcalling ist in Deutschland zwar leider noch nicht direkt strafbar, kann aber als Beleidigung, Verhetzung oder versuchte Nötigung verfolgt werden.
Beratung mit Caren
Du möchtest darüber sprechen? Vielleicht hat dich eine Situation verunsichert. Vielleicht beschäftigt dich ein Erlebnis schon länger oder du möchtest wissen, wie du dein Kind unterstützen kannst. Du musst nicht erst die richtigen Worte finden, um dich zu melden. Caren ist Diplom-Sozialpädagogin und systemische Kinder- und Jugendtherapeutin. Ihr Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie an Eltern, die Unterstützung suchen.
Über die Webseite: www.caren-palmen.de kannst du online einen Termin vereinbaren.
Schreibe Caren über das Kontaktformular. Du entscheidest selbst, wie viel du zunächst erzählen möchtest.




Trage dein Statement nach draussen!
Mit unseren Motiven kannst du deine Haltung gegen Catcalling sichtbar machen. Ob für dich selbst oder als Geschenk: Jedes Statement kann ein Gespräch anstoßen und anderen zeigen, dass ihre Grenzen zählen.
Mit deinem Einkauf unterstützt du zugleich unsere Arbeit an der Kampagne #stopcatcalling
Quelle: Catcalling-Umfrage der Universität Trier, 2021, veröffentlicht 2022 in der Kriminalpolitischen Zeitschrift. Nicht repräsentative Online-Befragung mit 2.868 Teilnehmenden. Die 95 % beziehen sich auf die befragten Frauen; die 42 % und 46 % auf die von Catcalling betroffenen Befragten.
95%
Kennen CatCalling
42%
Haben Angst davor
46%
Fühlen sich eingeschränkt
KOOPERATIONEN ANFRAGEN!
Du willst eine Kooperation als Träger, Einrichtung, Schule, Jugendzentrum, Stadt etc. mit uns machen?
Klar gerne! Schreib uns unverbindlich an.
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Diese Seite ist ein Herzensprojekt und wurde mit bestem Wissen und Gewissen erstellt!







